Die Zulassung zur Konfirmation erfordert den vollständig besuchten kirchlichen Oberstufenunterricht (6.-7. Schuljahr, in der 8. Klasse gibt es keinen kirchlichen Unterricht) und die kirchliche Mitgliedschaft des zu konfirmierenden Jugendlichen.
Die Konfirmation erfolgt in der Regel im 9. Schuljahr und findet in der Regel am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) oder am Sonntag davor statt. Je nach Osterdatum sind Ausnahmen möglich.
Den Konfirmationsgottesdienst bereiten die Jugendlichen zusammen mit dem Pfarrer vor. In ihm wird dem Konfirmand Gottes Segen durch Fürbitte und persönliches Bibelwort zugesprochen. Individuell kann der Konfirmand seine Taufe bestätigen.
Im Konfirmandenjahr ist der Unterricht gemäss Terminplan zu besuchen. Verpasste Stunden (und Minuten) werden nachgeholt. Der Unterricht findet in der Regel am Samstagvormittag statt. Zusätzlich zum Unterricht müssen während des Schuljahres noch drei Gottesdienste besucht werden.
Der Konf.-Unterricht bietet eine kurze und knappe Einführung in grundlegende Fragen des christlichen Glaubens. Wesentliche Elemente sind auch das Einüben in die Selbst- und Fremdwahrnehmung und die Persönlichkeitsschulung. In Workshops wie im Unterricht wird der Glaube auch praktisch eingeübt. (Photogalerie des Workshop mit der Bluecocktail-Bar)
In einem Konf.-Elterngespräch (in der Regel beim Konfirmanden zuhause) bietet sich die Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. Auch können Fragen rund um Unterricht und Konfirmation besprochen werden.
Zum Konfirmandenjahr gehört ein mehrtägiges Konfirmandenlager. Die Teilnahme ist wenn auch freiwillig, so doch sehr erwünscht. Das Lager wirkt sich auf den Zusammenhalt in der Gruppe und die Beziehung zwischen Pfarrer und Klasse sehr positiv aus und bleibt den Konfirmanden noch lange als "cool" und lässig in Erinnerung. (Photogalerie Konflager Oktober 2011 in Moscia)
Die Eltern werden vor Beginn des 9. Schuljahres des Kindes angeschrieben und eingeladen, ihr Kind für die Konfirmation anzumelden.
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